Website und Qwui: einmal gründlich durchgecheckt
Bei der Überprüfung von Website und Qwui kamen kaputte Links, fehlende Mehrwertsteuer auf Rechnungen und ein bald voller Speicher zum Vorschein.
Wer anderen bei der Technik hilft, sollte die eigene im Griff haben. Darum habe ich meine Website und meine Quittungs-App Qwui gründlich überprüfen lassen, und das Wichtigste daraus beschreibe ich hier ohne Fachchinesisch.
Die Website
Die Blog-Kategorien funktionierten nicht. Ein Klick auf «Apps» oder «Sicherheit» bewirkte nichts, weshalb jetzt jede Kategorie ihre eigene Seite hat.
Die Seite war unter zwei Adressen erreichbar, nämlich mit und ohne «www». Das war ein Überbleibsel vom Anbieterwechsel, das Google nicht besonders mag, und ist inzwischen bereinigt.
Meine E-Mail-Adresse wurde manchmal nicht angezeigt. Statt der Adresse stand dort gelegentlich nur ein Platzhalter, sodass Besucherinnen und Besucher, die schnell Kontakt aufnehmen wollten, keine Adresse fanden. Das ist behoben.
Dazu kamen einige Sicherheitseinstellungen und etwas Aufräumarbeit, wodurch die Seiten jetzt etwas schneller laden.
Qwui, die Quittungs-App
Bei Qwui gab es mehr zu tun, und einiges davon war ernst.
Auf den PDF-Rechnungen fehlte die Mehrwertsteuer. Am Bildschirm sah alles korrekt aus, doch im fertigen PDF stand nur noch ein Total ohne Aufschlüsselung und ohne meine MWST-Nummer. Damit war das Dokument als Rechnung nicht gültig, und die Kundschaft konnte die Vorsteuer nicht geltend machen.
QR-Rechnungen liessen sich ohne Kontonummer erstellen. In einem bestimmten Fall blieb das Zahlfeld leer, weshalb der Einzahlungsschein weder scannbar noch bezahlbar war.
Namen mit Sonderzeichen brachten die PDF-Erstellung zum Absturz. Bei Namen wie «Đorđević» oder «Łukasz» entstand überhaupt kein Dokument, sodass es für diese Kundschaft keine Quittung gab. Das funktioniert jetzt.
Der Speicher wäre irgendwann vollgelaufen. Jede Quittung legte eine eigene Kopie des Firmenlogos ab, weshalb das Speichern nach einigen Dutzend Quittungen ohne Vorwarnung gescheitert wäre. Jetzt wird das Logo nur noch einmal gespeichert, wodurch aus über fünf Megabyte knapp 150 Kilobyte wurden.
Zudem melden sich Fehler jetzt als Fehler, statt so zu tun, als sei alles gut gegangen. Die Schriftarten kommen ausserdem nicht mehr von Google, sondern vom eigenen Server, weshalb keine Besucherdaten mehr dorthin übertragen werden.
Warum ich das erzähle
Die Fälle zeigen, wie solche Fehler in der Praxis aussehen. Es stürzt nichts ab und nichts blinkt rot, und die Rechnung sieht gut aus, obwohl die Mehrwertsteuer fehlt. Solche Fehler findet man nur, wenn man gezielt danach sucht.
Falls Sie vermuten, dass bei Ihrer Website oder Ihrem Programm Ähnliches im Verborgenen schiefläuft, lässt sich das prüfen, und Sie können sich dafür gerne bei mir melden.